Photovoltaik-Reinigung: Lohnt sich das wirklich?
Nicht jede Anlage muss jedes Jahr gereinigt werden. Woran Sie erkennen, ob Ihre Module Ertrag verlieren – und wie wir sie schonend sauber bekommen.

Regen reicht nicht immer
Viele Anlagenbesitzer verlassen sich darauf, dass Regen die Module frei spült. Das funktioniert bei steilen Dächern und in sauberer Umgebung meist gut. Bei flachen Neigungen, in der Nähe von Feldern, Bäumen, Bahnlinien oder Industrie bleibt aber ein Film aus Staub, Pollen und Ruß zurück.
Woran Sie einen Reinigungsbedarf erkennen
Typische Anzeichen sind Moosränder an den Modulrahmen, sichtbare Streifen am unteren Modulrand, Vogelkot und ein Ertrag, der bei gleicher Wetterlage niedriger liegt als in den Vorjahren. Ein Blick in die Ertragsdaten Ihres Wechselrichters bringt hier meist schnell Klarheit.
Wie oft ist sinnvoll
In der Regel reicht eine Reinigung pro Jahr. Landwirtschaftliche Betriebe, Anlagen an stark befahrenen Straßen und Dächer unter Bäumen profitieren von einem kürzeren Abstand. Wir empfehlen keine Reinigung, wenn wir vor Ort sehen, dass sie noch nicht nötig ist.
Ohne Chemie, ohne Hochdruck
Module haben eine Antireflexbeschichtung, die durch scharfe Reiniger und Hochdruck beschädigt werden kann. Wir arbeiten mit weichen Bürsten und entmineralisiertem Wasser. Das trocknet fleckenfrei ab und hinterlässt keine Rückstände, die neuen Schmutz binden.
Sicherheit geht vor
Wo es möglich ist, reinigen wir vom Boden aus mit Teleskopstange. Muss das Dach betreten werden, klären wir Zugang und Absturzsicherung vorher ab. Auffälligkeiten an Modulen oder Befestigungen melden wir Ihnen mit Foto.
